Vier Dinge sind mir in den letzten Jahren besonders wichtig gewesen:
Die Rettung des Freibads in Lüchow
Nachdem es zuerst so aussah, als wäre das Außenbad im LüBad eine sichere Sache, hat die UWG 2022 den Antrag gestellt, den bereits gefällten Beschluss für das Außenbecken zu kippen. Was folgte, war ein langes und teilweise hartes Ringen um einen Kompromiss, der sowohl den gestiegenen Energiekosten durch den Ukraine-Krieg Rechnung trug, aber auch dem breiten Wunsch der LüchowerInnen gerecht wurde, die sich seit Jahren wieder ein Freibad wünschen. Am Ende haben wir mit dem Naturbad einen Kompromiss gefunden, wo ich mich freue, als Vorsitzender des Bauausschusses mitgewirkt zu haben. Dass das Bad nun so gut angenommen wird und noch einmal von ganz anderen Teilen der Bevölkerung genutzt wird, als das Hallenbad sonst, ist einfach klasse :).
Eine verkehrsberuhigte Innenstadt in Lüchow
Durch den starken Einsatz der Verwaltung hat Lüchow es geschafft, im Förderprogramm „Resiliente Innenstadt“ eine millionenschwere Förderung zu erhalten. Ein zentraler Aspekt dabei ist auch, die Innenstadt Lüchows attraktiver zu machen. Ich sehe in einer verkehrsberuhigten Innenstadt eine große Chance, insbesondere für die dort ansässige Gastronomie. Ich denke, niemand sitzt gerne beim Mittagessen vor einer endlosen Autokolonne, die sich durch die Lange Straße quält. Mit dem durchdachten Verkehrskonzept, das ein erfahrenes Planungsbüro für die Stadt entwickelt hat, haben wir die Möglichkeit, behutsam einen Wandel herbeizuführen, der die Innenstadt aufwertet und die Wohn- und Aufenthaltsqualität deutlich steigern wird.
Transparente Ratsarbeit
Einer meiner ersten Anträge war die Veröffentlichung der Tagesordnungspunkte von nicht-öffentlichen Sitzungen, damit die Bevölkerung überhaupt wissen kann, worüber im Rat alles entschieden wird. Und als vor kurzem diese Regelung wieder gegen unsere Stimmen gekippt wurde, konnte ich zumindest durchsetzen, dass in Zukunft alle Belange, die keine zwingende Vertraulichkeit voraussetzen, in öffentlichen Ausschüssen verhandelt werden. Das ist letztlich vielleicht sogar ein Gewinn, weil damit die BürgerInnen nicht nur wissen, worüber gesprochen wird, sondern sich auch in die jeweiligen Prozesse einbringen können.
Umbenennung der Hindenburgstraße
Hier war ich bzw. meine Fraktion leider nicht erfolgreich. Es ist bedauerlich, wie stark alle anderen Fraktionen, bis hin zur SPD, hier geschichtsvergessen argumentiert und abgestimmt haben. Ich werde aber zu gegebener Zeit wieder einen Anlauf starten, in der Hoffnung, dass dies trotz eines zu erwartenden Erstarken der AFD möglich sein wird.
Darüber hinaus haben meine Fraktion und ich aktiv im Rat mitgearbeitet: Fast die Hälfte aller Anträge kamen aus unserer Gruppe, und davon sind ein guter Teil auf meine Initiative hin entstanden.
